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Karriereziel Partnerschaft: Wie es Annette ­Keller und Dustin Schwerdtfeger mit Kompetenz und Engagement bei McDermott Will & Emery in die Partnerschaft geschafft haben

Annette Keller ist seit 2013 Partnerin bei McDermott Will & Emery. Dustin Schwerdtfeger ist 2019 in die Partnerriege aufgestiegen. Allein ­während der letzten zwei Jahre hat die Kanzlei in Deutschland zehn neue Partner*innen ernannt. Denn wer den hohen Anspruch der Partnerschaft ­erfüllt, bekommt hier auch eine Chance. Keller und Schwerdtfeger ­erzählen, was man braucht, um Partner*in bei McDermott zu werden und wie ihre Kanzlei die Young Generation fördert.

Steuerrechtlerin Annette Keller sitzt bei McDermott Will & Emery in München. ­Dustin Schwerdtfeger, Anwalt im Bereich Banking/Finance, arbeitet im Düsseldorfer Büro der Kanzlei. Trotz der unterschiedlichen Arbeitsorte sind sich die beiden einig: Wer bei ­McDermott Will & Emery startet, wird individuell gefördert und begleitet – wenn das ­Potenzial da ist, auch bis zur Partnerschaft.

„Das Maß an Transparenz bei McDermott Will & Emery ist hoch. Ich wusste jederzeit, wo ich auf dem Weg zur Partnerschaft stehe.“

„Als Associate habe ich regelmäßig mit meinem Mentoringpartner besprochen, wo ich aktuell stehe und wie der Karriereweg weitergeht“, so Keller. „Dass ich auf dem Partnerschafts-Track war, wurde ganz offen kommuniziert. In diesen Gesprächen wird auch geplant, wie das ­eigene Ziel erreicht werden kann. Dank dieses Prozesses habe ich mich immer sehr gut vorbereitet gefühlt.“ Schwerdtfeger bestätigt: „Das Maß an Transparenz bei McDermott Will & Emery ist hoch. Ich wusste jederzeit, wie meine Perspektiven aussehen. Kanzleiinterne Unterstützung war immer da.“ Das Engagement für den juristischen Nachwuchs wird auch in Zahlen ­deutlich: Zuletzt wurden in nur zwei Jahren zehn neue Partner und Partnerinnen in den drei deutschen Büros der Kanzlei ernannt. „McDermott‘s Ausrichtung ist es, dass jeder, der hier startet, die Möglichkeit hat, in die Partnerschaft aufgenommen zu werden. Young Generation wird hier großgeschrieben“, so Schwerdtfeger. „Dementsprechend gibt es prinzipiell keine begrenzten Partner-Slots. Natürlich muss die wirtschaftliche Situation passen, aber festgelegte Quoten existieren nicht – vor allem dann nicht, wenn Leistung und Commitment stimmen.“

„Als Partnerin muss ich juristisch kompetent sein, kommunizieren können und das Vertrauen meiner Kollegen haben.“

Annette Keller weiß, dass es auf das Gesamtpaket ankommt: „Natürlich muss ich ­juristisch kompetent sein und Spaß an der Materie haben, aber Skills in Sachen Kommunikation, ­Organisation und Führung müssen auch vorhanden sein, um Partnerin zu werden.“ ­Dustin Schwerdtfeger sieht auch den Aspekt der Auslastung: „Neben der fachlichen Eignung ist eine gute Auslastung natürlich ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Die steht dafür, dass die ­Mandanten dir vertrauen und mit dir arbeiten wollen.“ Was das Partnerschaftsprofil ­abrundet, ist aber vor allem zwischenmenschlicher Natur: „Wenn die Kollegen dich bei wichtigen ­Projekten dabei haben wollen, ist das die beste Bestätigung“, so Keller. Schwerdtfeger sieht das Vertrauen innerhalb der Kanzlei ebenfalls als weiteren maßgeblichen Aspekt: „Der Partner muss wissen, dass er mich bedenkenlos allein zum Mandanten schicken kann und dass ich das Potenzial habe, eigenes Geschäft und ein Netzwerk aufzubauen“.

„McDermott Will & Emery ist ein sehr guter Mix aus deutscher Full-Service-Praxis und internationalem Netzwerk.“

Schwerdtfeger, der seit etwas über einem Jahr im Partnerschaftssessel sitzt, kümmert sich im Bereich Banking und Finance vor allem um Immobilienfinanzierungen. „Wir ­beraten zum ­Beispiel die Unternehmensgruppe SIGNA, die wir 2019 durch die Kaufhof-­Übernahme ­begleitet haben. Das war ein echtes Highlight. Genauso wie die Akquisition und die ­dazugehörige Finanzierung des Chrysler-Building in New York.“ Auch Venture Capital – auf Gründer- wie auch auf Investorenseite – steht auf der Tagesordnung des Juristen, der dabei ­sowohl nationale als auch internationale Mandanten betreut. „Wir tauschen uns viel mit den US-Kollegen aus, was toll ist. Dennoch haben wir ein starkes Deutschlandgeschäft, das uns selbständig arbeiten lässt“, so Schwerdtfeger. „Die Kanzlei ist ein sehr guter Mix aus deutscher Full-Service-Praxis und internationalem Netzwerk.“ Der Alltag des jungen Partners ist dabei genauso abwechslungsreich wie unvorhersehbar. „Wir sind nun mal im Transaktionsgeschäft. Manche Wochen sind entspannt, in anderen geht es sehr intensiv zu, weil so viel zu tun ist. Das ist ok so.“

„Gerade die Jüngeren werden bei uns dazu ermuntert, Ideen zu entwickeln und einzubringen.“

Keller geht es ähnlich: „Einen Alltag gibt es nicht, weil Arbeitstage einfach nicht planbar sind.“ Ihr Fachbereich, US & International Tax, ist einer, der gerade für Berufsanfänger herausfordernd sein kann. „Steuerrecht ist sehr speziell. Um den Einstieg zu erleichtern, sollte man bereits einen entsprechenden Schwerpunkt im Studium gesetzt oder den Fachanwaltskurs belegt haben“, weiß die Anwältin. Zu ihren Lieblingsaufgaben gehören dabei Verfahren vor den Finanzgerichten und dem Bundesfinanzhof, die viele Jahre umspannen können: „Lang dranzubleiben und dann schließlich zu gewinnen, das motiviert für die nächsten Projekte“, so Keller. „Genauso spannend ist die internationale Arbeit. Es gibt kaum einen Mandanten, der nicht grenzüberschreitend tätig ist, so dass wir mit unseren Büros weltweit eng zusammenarbeiten.“ Dennoch hat die Kanzlei in Deutschland starke eigene Mandate und lebt nicht vom Referral-Geschäft der US-Kollegen. „Dass damals junge Partner die Kanzlei in Deutschland aufgebaut haben, spürt man bis heute“, sagt die Juristin. „Unsere Praxisgruppen haben eine eigene Charakteristik – je nach Ausrichtung der einzelnen Partner – und gerade die Jüngeren werden dazu ermuntert, Ideen zu entwickeln und umzusetzen.“

„Meine Kollegen sind Menschen, zu denen ich aufschaue und die mir dabei helfen, zu lernen und mich weiterzuentwickeln.“

„Wir haben bei McDermott sehr flache Hierarchien“, sagt auch Schwerdtfeger. „Jeder kann mitgestalten und Teil der Profilbildung der Kanzlei sein – zum Beispiel, wenn Associates ­bereits Recruiting- oder Business Development-Events organisieren.“ Wer gute Ideen hat, sei auch dazu aufgefordert, diese zu präsentieren und unternehmerisch aktiv zu werden. Was die Arbeit für den Juristen aber besonders ausmacht, sind die Kollegen: „Das sind Menschen, zu denen ich aufschaue und die mir dabei helfen, zu lernen und mich weiterzu­entwickeln.“ Dazu kämen eine starke Feedback-Kultur und ein Mentoren-System, das motiviert und ­begleitet. Keller betont außerdem die Flexibilität der Kanzlei, die Raum für jede Lebenssituation lässt. „Ich kann als Kanzlei nicht einfach gute Leute gehen lassen, weil sie nicht in alte ­Schemata passen. Hier wird eine Kultur gelebt, die jedem ein Arbeitsmodell ermöglicht, das zum ­eigenen Leben passt.“

„Ein wichtiger Rat: Hab Mut, Verantwortung zu übernehmen und eigenständig Entscheidungen zu treffen.“

Sechs Jahre dauerte Dustin Schwerdtfegers Weg zur Partnerschaft. Ein Rat, den er als Associate bekommen hat, hat ihn durch diese Zeit kontinuierlich begleitet: „Ein ­damaliger Partner sagte: Hab den Mut, Verantwortung zu übernehmen, eigenständig Entscheid­ungen zu treffen und zu führen. Geh die Extrameile und zeig den anderen, dass Aufgaben bei dir in guten Händen sind.“ Annette Keller gibt jungen Juristinnen und Juristen den Tipp, ­zunächst den Bereich zu finden, der ihnen wirklich liegt. „Denn wer gute Arbeit leistet, zieht ­spannende Aufgaben automatisch an. Und damit kommen auch die Aufstiegschancen.“ ­Dustin Schwerdtfeger und Annette Keller haben den anspruchsvollen Weg zur Partnerschaft gemeistert – dank einer Kanzlei, die Engagement, Können und Eigeninitiative fördert und ­anerkennt.